Studierlinks im Studium

Die Zeit im Studium kann man auch in drei Phasen unterteilen:

In der Startphase geht es darum, sich an die neue Umgebung, die Mitstudierenden und die neue Art des Lehrens und Lernens zu gewöhnen. Gerade an den großen Universitäten benötigt man einige Zeit, um sich zurecht zu finden, damit der Weg zur Mensa nicht länger dauert als die Pause zwischen den Vorlesungen lang ist.
Da häufig sehr viel selbständigeres Lernen als in der Schule verlangt wird, macht es Sinn, sich über Ziel- und Zeitmanagement aber auch über erprobte Lernmethoden Gedanken zu machen oder auch Kurse zu besuchen. Wer in den ersten Semestern gut durchstartet, hat es später leichter.

Nicht unterschätzen sollte man dabei aber die Zeit für das private Leben. Insbesondere wenn man zum Studium in eine andere Stadt gezogen ist und dort nun ohne die elterliche Fürsorge und insbesondere deren Versorgung auf sich selbst gestellt ist. Sich zuhause an den gedeckten Tisch zu setzen ging einfach viel schneller, als nun selber einzukaufen, zu kochen und danach auch wieder aufzuräumen. Außerdem ist das Studium auch die ideale Zeit seinen späteren Partner kennenzulernen und das geht natürlich auch nicht mal so nebenbei und erfordert jede Menge Zeit und studienfremde Fokussierung.

Spätestens am Ende des ersten Semesters kommt man in die zweite Phase. In dieser hat man sich an der Hochschule eingelebt und genießt sie mit all ihren Vor- und Nachteilen. Während der Semester bereitet man möglichst den aktuellen Stoff nach. In der vorlesungsfreien Zeit steht Klausur-Lernen und Praktika oder Arbeiten für die Studiengebühren auf dem Programm.

In der letzten Phase des Studiums stehen die Abschlussarbeiten (Projekt-, Bachelor, Diplom- oder Masterarbeiten) im Vordergrund. Nun geht es insbesondere darum, dass Studium möglichst schnell und gut abzuscheneiden und im Anschluss einen interessanten und gut bezahlten Arbeisplatz zu erhalten. Möglicherweise hat man die Abschlussarbeit bereits bei einem interessanten Unternehmen durchgeführt und kann dort nun im Anschluss einsteigen. Ist dieses nicht der Fall, so gibt es eine große Masse von Anbietern im Internet (Jobsuchmaschinen), die einem die Suche nach einem potentielle Arbeitgeber sehr unterscheiden.

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